Enzymatik Stop-Motion-Film

Im Biologieunterricht in der Jahrgangsstufe EF erstellten wir im Rahmen der „Enzymatik“ Stop-Motion-Filme. Bei diesen Filmen handelt es sich um viele einzelne Bilder, die in Form eines Videos hintereinander abgespielt werden. Hierfür gingen wir folgendermaßen vor: Wir legten unsere Motive, hier die LEGO Bausteine, in Startposition und fotografierten sie. Für das nächste Bild veränderten wir die Position unserer Motive um wenige Millimeter und ebenso auch für die darauffolgenden Bilder. Mithilfe eines Videobearbeitungsprogrammes machten wir aus unseren einzelnen Bildern eine animierte Bewegung, indem wir die Bilder in kurzen Abständen aneinander anfügten. Und schon war unser digitales Daumenkino fertig!
Das von uns erstellte Video veranschaulicht die allosterische Regulation. Als allosterische Regulation bezeichnet man eine Form der Enzymaktivität, bei welcher ein Effektor (Inhibitor oder Aktivator) an das allosterische Zentrum des Enzyms bindet. Dabei wird die räumliche Struktur (Konformation) des Enzyms so verändert, dass das Substrat nur erschwert oder gar nicht (allosterische Hemmung) oder besser (allosterische Aktivierung) an das aktive Zentrum binden kann.
Durch die Stop-Motion-Filme konnten wir die Unterrichtsinhalte viel besser verstehen. Diese Methode, sich mit Lerninhalten auseinanderzusetzen, ist daher nicht nur sinnvoll, sondern macht auch noch Spaß, da man sich den Lehrstoff kreativ erarbeitet. allohemm