„Schluss mit Hunger!“ – Gleiches Recht für alle

Wir, der evangelische Religionskurs 8a/c von Frau Bierbrodt, waren am Dienstag, dem 13. März 2018, in der Kirche am Markt in Hombruch. Dort wurde die Ausstellung „Schluss mit Hunger!“ von der Welthungerhilfe präsentiert. Auf verschiedenen Roll-Ups wurde auf Probleme hingewiesen, die das Leben der Menschen in Afrika prägen. Im Religionsunterricht hatten wir uns vorher mit der Frage nach Gerechtigkeit auseinandergesetzt. (Zoe, Johanna)

 

Die Welthungerhilfe ist eine Hilfsorganisation, die vor allem in Afrika aktiv ist. Sie versorgt dort arme Menschen mit Nahrung und Wasser. Ihr Ziel ist es, den Menschen bessere Lebensumstände zu verschaffen. Die Menschen sollen nicht dauerhaft von der Unterstützung abhängig sein. Deshalb leistet sie Hilfe zur Selbsthilfe. (Bengt, Maxi)

 

Weltweit werden mehr Lebensmittel produziert, als die Menschen zur Ernährung benötigen. Bei uns ist Nahrung im Überfluss vorhanden. Allein in Deutschland werden jährlich 20 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Dagegen steht, dass jeder neunte Mensch auf der Erde hungert. Allein in Afrika haben 220 Millionen Kinder und Erwachsene zu wenig zu essen. Weltweite Konzerne lassen Lebensmittel in Afrika produzieren. Aber die schlechtbezahlten Landarbeiter dürfen nichts von den Lebensmitteln behalten, die sie produziert haben. Dies führt dazu, dass die Familien der Landarbeiter hungern müssen. Dazu kommt, dass die Wasserknappheit immer größer wird und die Lebensmittelproduktion dadurch erschwert wird. (Pascal, Luke, Lukas, Greta, Lotta)

 

Ein Mensch in Deutschland verbraucht durchschnittlich 122 Liter Wasser am Tag. Dahingegen verbraucht ein Mensch aus Eritrea nur 10-20 Liter täglich. Auch für die Produktion von Lebensmitteln wird viel Wasser benötigt. Viele Menschen wissen nicht, dass für die Produktion einer Tafel Schokolade ca. 1.700 Liter Wasser benötigt werden. Das sind mehr alle 22 Badewannen voller Wasser. Selbst für die Herstellung von einer Tasse Kaffee braucht man 140 Liter Wasser. Deutsche Rinder werden mit Mais, Weizen und Soja gefüttert. Das Futter wird auf riesigen Plantagen u. a. in Afrika angepflanzt. Sie müssen aufwendig bewässert werden. Dadurch fehlt das Wasser an anderen Stellen. In vielen afrikanischen Ländern gibt es zu wenig Wasser. Vor allem Frauen müssen täglich mehrere Stunden laufen, um ihre Familien mit Wasser zu versorgen. Kinder müssen schon früh auf den Feldern mitarbeiten und können nicht zur Schule gehen. (Stella, Alina, Kira, Lucienne)

 

Ein weiterer Teil der Ausstellung beschäftigte sich mit dem Recht auf Bildung, insbesondere für Mädchen. Mädchen und Frauen produzieren in Afrika auf kleinen, privaten Feldern den größten Teil der Lebensmittel, die die Familien zum Überleben benötigen. Mehr als 40 % der Mädchen besuchen keine Schule, weil die Familien sehr arm sind. Falls doch etwas Geld vorhanden ist, werden zunächst die Jungen in die Schule geschickt. Dabei brauchen Mädchen und Frauen eine besonders gute Schulbildung, da sie für die Ernährung der Familien verantwortlich sind (z.B. damit sie beim Verkauf der Lebensmittel nicht betrogen werden).

Das Recht auf Nahrung, Wasser und Bildung sind Menschenrechte. (Esra, Charlotte, Lea, Yaren)

Was könnten wir tun, damit die Welt etwas gerechter wird? Wir könnten Hilfsorganisationen wie z.B. die Welthungerhilfe oder UNICEF mit einer kleinen Spende unterstützen. Wir könnten da, wo es möglich ist, fair gehandelte Waren kaufen. Wir könnten darauf achten, dass wir so wenig Lebensmittel wegschmeißen wie möglich.

Wir denken, dass die Bauern in Afrika für ihre harte Arbeit einen gerechten Lohn bekommen sollten. Jeder Mensch sollte so viel verdienen, wie er zum Leben benötigt. Männer und Frauen sollten dieselben Rechte haben. (Tim, Linus)

SAM 8454