Besuch einer Moschee

Am 13. März 2018 besuchten wir, der evangelische Religionskurs 6a/c, die Sultan-Achmed-Moschee in Dortmund Hörde. Der Ausflug fand statt, weil wir uns im Unterricht mit dem Islam beschäftigt haben. (Henning, Leon, Nici)
Herr Bülbül (Herr „Nachtigall“) begrüßte uns und sagte, dass wir die Schuhe ausziehe müssten. Auf Strümpfen gingen wir in den Gebetsraum und hängten unsere Sachen an die Garderobe. Wir setzten uns auf den Teppichboden vor die Gebetsnische. Nun zeigte uns Herr Bülbül einen Kurzfilm über Moscheen und den Islam. Danach durften wir Fragen stellen und unser Führer erzählte uns viele interessante Dinge über seinen Glauben. (Amelie, Inola, Anh Sophie, Dunja, Alexandra)
Eine Moschee ist ein Gebäude, in dem sich Muslime zum Gebet treffen. Dort wird fünfmal am Tag zu Allah gebetet. Die Moschee in Hörde wird hauptsächlich von Menschen besucht, die aus der Türkei zugewandert sind. In einer Moschee werden auch Feste gefeiert (Hochzeiten, Opferfest, Zuckerfest…). Im Ramadan wird zum gemeinsamen Essen und Fastenbrechen eingeladen. Darum muss es auch eine Küche geben. Am Wochenende können Kinder und Jugendliche in die Koranschule gehen. Dort lernen sie, den Koran auf Arabisch zu lesen. (Lina, Nathalie, Esma, Anna)
Die Moschee hat eine Kuppel. Im Vorraum befinden sich große Regale, in denen die Schuhe abgestellt werden können. Außerdem gibt es einen Waschraum, in dem sich die Muslime vor dem Gebet waschen können. Der Gebetsraum ist mit einem Teppich ausgelegt. Deshalb müssen die Schuhe vorher ausgezogen werden. Die Wände sind mit Mustern und arabischen Schriftzeichen gestaltet. Sie stammen aus dem Koran. In einer Nische, die mit Kacheln verziert ist, sitzt der Imam oder der Vorbeter. Die Nische ist nach Mekka ausgerichtet. Es gibt auch eine Kanzel. In der Mitte des Raumes hängt ein riesiger Kronleuchter. Männer und Frauen müssen getrennt beten. Die Frauen beten auf einer Empore. (Adri, Emily, Ela, Leonie)
Frauen müssen in der Moschee lange Kleider und ein Kopftuch tragen. Männer müssen mindestens eine Hose bis zu den Knien und ein T-Shirt tragen. Die meisten Männer tragen beim Gebet eine Kappe. (Mats, Sören, Valeska, Mana)
Die Moschee hat uns gut gefallen. Vielleicht hätte Herr Bülbül uns noch andere Räume zeigen können. Es war toll, das Gebetshaus einer anderen Religion zu sehen. (Alina, Linn)

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