2019 Dortmunder Philharmoniker hautnah

Zudem erfuhren wir einige interessante Fakten über die Instrumente des
Orchesters. Nachdem er auch noch unsere Fragen beantwortet hatte, gingen wir endlich in den
großen Konzertsaal, wo wir die Generalprobe der Dortmunder Philharmoniker eine Stunde lang
mitverfolgen konnten. Wir saßen auf dem linken 1. Balkon und waren sehr begeistert darüber,
wie die Dirigentin Julia Jones die Instrumentalisten verbessert, motiviert und ihnen Tipps
gegeben hat. Zudem saßen wir sehr nah dran, fast mitten im Geschehen, und konnten alle
Details hautnah miterleben.
Nach der Generalprobe haben wir Fakten zusammengetragen und uns darüber ausgetauscht,
was im Leben von Julia Jones und der Sologeigerin Midori bisher passiert ist. Wie wir erfuhren,
hatte Midori nicht nur eine Vorzeigekarriere, sondern musste auch Tiefen und Rückschläge in
ihrem Leben erleiden.
Endlich war es soweit: Zwei Tage später gingen wir um 19:45 Uhr voller Aufregung in den
Konzertsaal auf die Galerie. Der Klang dort oben war gegenüber der Generalprobe nicht ganz
so direkt und laut. Dafür hatten wir einen wunderbaren Überblick und konnten dem ersten
Stück „A Shropshire Lad“ von George Butterworth lauschen. Besonders spannend war der
Moment, als die Sologeigerin Midori den Saal betrat. Tosender Applaus brach aus, welcher
ziemlich lange anhielt. Sie spielte mit dem Orchester Brahms’ Violinkonzert D-Dur komplett
auswendig und wirkte extrem konzentriert. Nachdem dies beim Publikum sehr gut ankam,
spielte sie sogar noch eine solistische Zugabe.
Nach einer fünfzehnminütigen Pause ging es mit Beethovens 6. Sinfonie weiter, mit der wir uns
im Unterricht schon länger auseinander gesetzt hatten. Diese konnten wir, da wir ja schon viele
Melodien kannten, besser nachvollziehen und mitfühlen.
Nach schallendem und lang anhaltendem Schlussapplaus war um 22:15 Uhr das Konzert
beendet.

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